Identity & Access Management
IAM für hybride SAP-Landschaften: von der Strategie über SAP Cloud Identity Services bis zur SSO-Modernisierung vor dem Wartungsende 2027.
Kennen Sie das?
- SAP GUI, Fiori, BTP und SuccessFactors — jedes System hat sein eigenes Login-Erlebnis.
- Ihre BTP-Landschaft wächst, aber niemand kann sagen, wer wo welche Rollen hat und warum.
- Audits kosten jedes Mal Wochen, weil Berechtigungsnachweise mühsam zusammengesucht werden.
- Und die Uhr tickt: SAP Single Sign-On 3.0 erreicht am 31.12.2027 das Wartungsende.
Identität ist kein nachträglicher Gedanke, sondern ein zentrales Design-Objekt Ihrer SAP-Landschaft. Ohne solide Identitätsbasis erben Analytik, Entwicklung und Integrationen jede Inkonsistenz — mit Folgen für Sicherheit, Compliance und Wartungskosten.
Unsere Lösung: IAM-Beratung für hybride SAP-Landschaften
Wir sind die Brücke zwischen SAP-Welt (Cloud Identity Services, Secure Login Service, BTP) und Microsoft-Welt (Entra ID, Conditional Access) — von der Strategie über die Architektur bis zu Migration und Betrieb.
IAM-Strategie & Identity Concept
In strukturierten Workshops erarbeiten wir Ihr Identitätskonzept: Status quo und Zielbild, Architekturentscheidungen, Governance und Prozesse, Sicherheit und Nachhaltigkeit. Das Ergebnis ist ein dokumentiertes, tragfähiges Konzept — keine Foliensammlung.
Architektur-Design SAP Cloud Identity Services
Proxy-First-Setup mit IAS vor Ihrem Corporate IdP, durchdachte Tenant-Strategie, Federation-Modell, Enterprise-App-Design und ein sauberes Attribut- und Claim-Konzept inklusive Global User ID.
Provisioning- und Federation-Strategie für SAP BTP
Persistent provisionieren oder dynamisch föderieren? Wir beraten Sie bei dieser Grundsatzentscheidung und entwerfen das für Sie passende — meist hybride — Rollenmodell, inklusive IPS-Anbindung und Governance-Workflows.
SSO-Modernisierung: Migration zum Secure Login Service
Die Ablösung von SAP SSO 3.0 vor dem Wartungsende 2027 ist unausweichlich — und eine Chance auf einheitliches SSO für GUI, Fiori und Cloud. Wir migrieren mit einem erprobten Vorgehensmodell in sechs Phasen:
- Initiierung & Analyse
- Architektur & Design
- Proof of Concept
- Enablement
- Rollout & Hypercare — wellenweise, mit Fallback
- Abschluss & Optimierung (z. B. Device Trust, Geo-Fencing)
Governance & Dokumentation
Mit wiederverwendbaren Projekt-Assets statt leerer Blätter: Application Matrix (App-zu-IdP-Mapping mit Attributen, Benutzertypen und Verantwortlichen), Dokumentationsvorlage für hybrides Identity Management und Änderungsprotokolle.
Security Hardening
MFA-Konzepte mit FIDO2/WebAuthn oder TOTP, Conditional Access, Absicherung von Admin-Oberflächen und ein klares Modell für externe und Gast-Identitäten — konsequent Zero-Trust-orientiert.
Ihr Mehrwert
- Deadline im Griff — die SSO-3.0-Migration ist geplant, bevor der Druck entsteht.
- Ein Login für alles — einheitliches, sicheres SSO über GUI, Fiori, BTP und SaaS-Anwendungen.
- Audit-fähig — nachvollziehbare Rollenvergabe, dokumentierte Architektur, klare Ownership.
- Erprobte Praxis — Referenzszenarien von Multi-Tenant-Umgebungen (50+ Tenants, 7.500+ Benutzer) bis zu global verteilten Entra-ID-first-Landschaften.
Starten Sie mit einem Identity-Workshop: In wenigen Tagen wissen Sie, wo Sie stehen und welche Schritte sich lohnen. Mehr zum Wartungsende von SAP SSO 3.0 lesen Sie im Blog.
Häufige Fragen
Bis wann müssen wir von SAP SSO 3.0 weg?
Das Wartungsende ist der 31.12.2027. Da der Rollout wellenweise über Systemlandschaften läuft, ist ein Projektstart mit ausreichend Vorlauf sinnvoll — wer früh plant, migriert ohne Zeitdruck.
Müssen die Endgeräte angefasst werden?
Kaum. Der Secure Login Client bleibt auf den Endgeräten unverändert — die wesentlichen Änderungen passieren serverseitig und in der Konfiguration (Identity Provider, SAP-GUI-Parameter).
Provisioning oder Federation — was ist besser?
Meist ein hybrides Modell: Geschäftsnutzer werden provisioniert (auditierbar, ohne Token-Limits), Plattformrollen föderiert. Die richtige Aufteilung hängt von Landschaftsgröße und Compliance-Anforderungen ab.
Wie starten wir am besten?
Mit einem Identity-Workshop: Status quo, Zielbild und Architekturentscheidungen werden strukturiert erarbeitet — das Ergebnis ist ein dokumentiertes, umsetzbares Identitätskonzept.